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Das Wort „Behinderung“ in etwa 30 unterschiedlichen Sprachen.

UN-Behindertenrechtskonvention

Hast du schon mal etwas von der „UN-Behindertenrechtskonvention“ gehört? Sie wird oft abgekürzt in „UN-BRK“ und ist eine Vereinbarung mit ganz vielen Regelungen, die deutlich darauf hinweist, dass „die allgemeinen Menschenrechte“ auch für Menschen, die mit einer Behinderung leben und oft ausgeschlossen werden, gelten. Dort ist z.B. klar geschrieben, dass niemand benachteiligt werden darf. Die „UN-BRK“ hat eine große Bedeutung, da Menschen, die mit einer Behinderung leben, immer noch oft und überall auf der Welt benachteiligt und schlecht behandelt werden.

Seit 2006 haben über 190 Länder auf der ganzen Welt diese Vereinbarung unter-schrieben und sich dadurch dazu verpflichtet, sich dafür einzusetzen, dass Menschen mit Behinderung die „allgemeinen Menschenrechte“ - auch in vollem Umfang - wahrnehmen können.

Damit auch alle Menschen vollständig am Leben teilhaben können, müssen unterschiedliche Voraussetzungen verändert oder erweitert werden. Wenn du z.B. eine Hörbeeinträchtigung hast und auf Gebärdensprache angewiesen bist, um dich beraten lassen zu können, dann sollte es möglich sein, auch eine Dolmetscherin zu bekommen.

Deutschland hat sich 2009 dazu verpflichtet, für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen Bedingungen zu schaffen, damit alle aktiv an der Gesellschaft teilnehmen können. Dafür wurde 2011 ein 10-Jahres-Plan von der Bundesregierung für Deutschland vorgelegt, der z.B. das Leben von Menschen mit Behinderung verbessern soll, indem bisherige Nachteile nach und nach aufgehoben werden.

Da Menschen, die mit einer Behinderung leben, selbst am besten wissen, was sie wollen, was ihnen fehlt und was sie brauchen, erarbeiten sie Verbesserungsvorschläge für die Politik.

Nun ist es Aufgabe der Bundesländer, sich dafür einzusetzen, dass zukünftig Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt miteinander leben können.

In Nordrhein-Westfalen heißt der „Landesaktionsplan“ zum Beispiel: „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“. Nordrhein-Westfalen setzt sich dafür ein, dass alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – in allen Lebensbereichen und Lebensphasen die Möglichkeit haben, aktiv teilzunehmen – wenn sie es möchten.

Uns interessiert, was du dazu denkst - aber auch, wenn du Fragen oder Anregungen zum Text hast, kannst du dich gerne über die Online-Beratung melden.

Mehr Infos zum Thema findest du auch auf unserer Linkliste.